Er ist aus Beckenried, 42-jährig, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Die Kernaufgabe des Regionalsekretärs besteht darin, die Mitglieder der Gewerkschaft Syna zu begleiten und neue Mitglieder zu werben. «Mein Ziel ist es, die Leute kompetent beraten zu können und eine Win-Win-Situation zu schaffen», betont Urs Gander. Es ist ebenfalls seine Aufgabe, den Vorstand der Syna zu begleiten und zu unterstützen. «Es ist eine verantwortungsvolle und sehr spannende Aufgabe.»
Brücke zur GewerkschaftUrs Gander hatte Elektriker gelernt und arbeitete acht Jahre auf diesem Beruf. Danach war er 14 Jahre lang bei der Stiftung Behindertenbetriebe Uri (SBU) in Schattdorf tätig, wo er sich ebenfalls in der Arbeitnehmervertretung (ANV) der Stiftung engagierte. «So konnte die Brücke zur Gewerkschaft geschlagen werden», sagt Urs Gander. Nach einigen Weiterbildungen im Bereich Kommunikation nahm er die neue Herausforderung bei der Syna wahr.
Bezug zu UriDen Bezug zu Uri hatte Urs Gander schon immer. Seine Grosseltern wohnten in Erstfeld. Neben seiner früheren Tätigkeit bei der SBU in Schattdorf ist er heute oft mit seiner Familie in Uri in den Ferien. Auch den Bezug zu Gewerkschaften hatte Urs Gander schon als Kind. Sein Vater und sein Grossvater waren nämlich ebenfalls in Gewerkschaften tätig und kämpften um ihre Rechte als Arbeitnehmer.
Gewerkschaft SynaDie Gewerkschaft Syna wurde 1998 gegründet. Sie hat schweizweit 65 000 Mitglieder. Im Kanton Uri sind es zurzeit rund 1800 Mitglieder. In der ganzen Schweiz sind Beratungscenter der Syna verteilt, eines davon befindet sich in Altdorf. Vor Urs Gander war Salvatore Migliozzi zwei Jahre lang der Regionalsekretär der Syna in Altdorf.
Martina Regli